Am 14. Mai 2001 starteten wir vom Flughafen München.
Aloys und ich trafen uns schon früh zum einchecken. Bei Überseeflügen muß man noch vor dem Schalter eine Menge seltsamer Fragen beantworten, die für die Sicherheit der amerikanischen Linien notwendig sind. Danach warteten wir auf den Rest der Truppe und verkürzten uns die Zeit mit Aloys' Digitalkamera und ein paar Softdrinks im Restaurantbereich.
Zur Reisetruppe gehörten unsere Sprach- und Reisechefin Erika, Ihab, Roland, Aloys und ich. In New York sollten wir noch Andreas treffen, der direkt aus Frankfurt anreisen würde.
Die Fluggesellschaft, die uns in die Staaten bringen sollte war Delta-Airlines. Von früheren Flügen wußte ich, daß das eine sehr enge und unbequeme Angelegenheit in der Economy-Class werden würde. Grundsätzlich fliege ich nicht ungerne aber alles was länger als zwei Stunden dauert ist anstrengend und ermüdend. Glücklicherweise war es ein Nonstop-Flug, sodaß wir uns nicht auch noch mit einer Zwischenlandung aufhalten mußten.
Die lange Zeit des Fluges wurde uns mit einem Film verkürzt, den ich mir schon längst mal im Kino ansehen wollte. 'Was Frauen wollen' mit Mel Gibson und Helen Hunt. Es war ein ziemlicher Spaß. Was ich noch nicht wußte war, daß ich in den folgenden Tagen tatsächlich jemanden kennenlernen würde, der exakt die Vorlage für die männliche Hauptrolle hätte sein können.
Der Landeanflug auf den New Yorker Flughafen John F. Kennedy versprach eine baldige Erlösung der verkrampften Glieder. |
Nach dem nächsten typisch amerikanischen Gezeter, das sich Immigration-blablabla nennt und bei dem ich bisher noch nie auf Anhieb durchgekommen bin, trafen wir endlich auf Andreas und die Gruppe war komplett. Als nächstes ging es zur Kofferausgabe und weil wir ja mit den Damen und Herren der Einwanderbehörde viel Zeit verbracht hatten, waren unsere Koffer inzwischen schon fünf mal im Kreis gefahren und wir mußten hier keine Minute mehr warten. An einem speziellen Schalter organisierten wir ein Bus-Shuttle, das uns nach Manhattan zu unserem Appartement bringen würde.
Unterwegs staunten wir nicht schlecht über die für uns Europäer so fantastischen und immer wieder faszinierenden Gebäude wie das Chrysler-Building oder Rockefeller-Center.
Man konnte sich gar nicht sattsehen an den Wolkenkratzern, dem Gewusel von Tausenden von Menschen auf den Straßen, dem chaotischen Verkehrsgeschehen, den überdimensionalen Reklametafeln und und und...
Zuerst machten wir uns auf die angrenzenden Blocks zu erkunden und waren, ehe wir's uns versahen, zu Füßen des Empire State Building.
Die nachfolgenden Bilder entstanden auf der Ausichtsplattform des Empire im
Jetzt brauch' ich eine Pause. Morgen geht's weiter! (Oder übermorgen, oder ...)